YouTubeApp
Die Videoplattform unterstützt eine 360°-Videofunktion, in der die Perspektive rundum bewegt werden kann. Diese Funktion musste allerdings anfänglich noch über eine spezielle Webseite vom Benutzer ausdrücklich aktiviert werden. Anfang 2026 begann in Los Angeles der erste von mehreren Musterprozessen gegen Technologiekonzerne wegen süchtig machender Mechanismen. In September 2020 wurde die Möglichkeit zum Einreichen von Untertitelvorschlägen durch Zuschauer entfernt. Die Möglichkeit, über neu veröffentlichte Videos ausgewählter Kanäle über E-Mail benachrichtigt zu werden, wurde August 2020 entfernt, da laut Angaben von Google nur 0,1 % solcher Benachrichtigungen geöffnet werden würden. Im November 2019 wurde erneut eine Warteschlangenfunktion eingeführt, nachdem die bereits 2006 bestehende ähnliche „QuickList“-Funktion zwischenzeitlich entfernt wurde.
Um unerwünschte Filme von dem Portal entfernen zu können, ist YouTube darauf angewiesen, dass Nutzer dem Portal problematische Videos melden, so dass gegebenenfalls ein Beitrag durch YouTube gelöscht werden kann. Werden Übereinstimmungen gefunden, wird je nach Auswahl des Urheberrechtsinhabers das Video gesperrt, Werbung zugunsten desjenigen, der die Datei hochgeladen hat, deaktiviert oder Werbung zugunsten des Urheberrechtsinhabers geschaltet. Das LG Hamburg hat im Hinblick auf drei Musikstücke der Klage stattgegeben.
In Deutschland waren ab 2009 viele Musikvideos nicht verfügbar, unter anderem vom Musikkonzerne-Joint-Venture Vevo, aber auch solche, die nicht durch die GEMA oder eine andere Verwertungsgesellschaft vertreten werden. Dabei hafte YouTube nicht als Inhaltsanbieter hauptverantwortlich für illegal auf der Musikplattform eingestellte Musikvideos, sondern der Nutzer, der diese hochlädt. Die Voraussetzungen für eine Teilnahme am Partnerprogramm sind das regelmäßige Hochladen von Originalvideos, deren Urheberrecht man besitzt. Hol dir die offizielle YouTube App auf iPhones und iPads und entdecke angesagte Videos weltweit – von den coolsten Musikvideos bis hin zu Hits in Sachen Gaming, Fashion, Beauty, Nachrichten, Bildung und mehr. Die zukünftigen Lizenzierungsabgaben und Abgeltungen rückwirkend bis 2009 wurden vereinbart und die Sperre von Musikvideos mit Musik der von der GEMA vertretenen Musiker aufgehoben.
USA und Kanada
Insgesamt können die über eine Million Nutzer (2019) mehr als 70 Kanäle sowie Eigenproduktionen von YouTube zu einem Preis von monatlich 50 US-Dollar (November 2019) abrufen. Neben dem Gewinner wurden auch die Platzierungen 2 und 3 mit einer Auszeichnung geehrt. Im Oktober 2011 wurde der YouTube-Kanal der amerikanischen Ausgabe gomblingo der Sesamstraße manipuliert.
Es wurde ebenfalls kurzzeitig eine obige Leistenansicht des Videobereiches beim Abrollen der Wiedergabeseite erprobt, um das Lesen von Kommentaren ohne dem Ausblenden des Videobildes zu ermöglichen. Es hatte sich gezeigt, dass die wenigen ersten Benutzer der Plattform anstelle von Dating-Videos Videos ihrer Haustiere oder von Urlaubserlebnissen hochgeladen hatten. 2007 wurden die Gründer Steve Chen und Chad Hurley von der International Academy of Digital Arts and Sciences bei der elften Verleihung des Webby Awards als Personen des Jahres mit einem Preis ausgezeichnet. November 2018 auch in der Schweiz und Österreich verfügbar. Eigenproduzierte Filme und Serien finden sich unter den sogenannten „YouTube Red Originals“ wieder. Seine Funktionen sind Werbefreiheit, die Möglichkeit, Videos auf Android und iOS offline und im Hintergrund anzuschauen sowie ein mit inbegriffenes YouTube-Music-Abonnement.
März 2012 wurden Vorschau-Tooltips auf der Videosuchleiste erstmals erprobt. Januar 2019 entfernt, und die „Feed“-Unterseite wurde Mitte 2020 abgeschafft. Das Erstellen neuer Anmerkungen wurde im Mai 2017 endgültig deaktiviert und im Januar 2019 gänzlich entfernt. Etwa 2008 wurde „Warp Player“ erprobt, eine alternative visuelle Ansicht zum Durchstöbern von Videos, dessen Vorschaubilder in ein schwebendes Netz angezeigt wurden. Den Gewinnern wurden Förderungsbudgets und ein professioneller YouTube-Kanal als Preise geboten.
Authentizität der Videos
- Alternativ zum YouTube-Partnerprogramm gibt es für Inhaber eines YouTube-Kanals die Möglichkeit, einem sogenannten Multi-Channel-Network (MCN) beizutreten, also einem Netzwerk, bestehend aus einer großen Zahl von YouTube-Kanälen.
- So haben Datenjournalisten von Opendatacity 2013 nach Auswertung der 1000 beliebtesten YouTube-Videos festgestellt, dass 62 % davon in Deutschland nicht verfügbar sind.
- Über das YouTube-Partnerprogramm ist es den Produzenten von Videos seit 2007 möglich, Geld zu verdienen (Videos monetarisieren).
- Mai 2010 berichtete YouTube von mehr als zwei Milliarden Aufrufen pro Tag.
Im Falle lonelygirl15 handelte es sich nach Auskunft der Produzenten um ein Experiment im Geschichtenerzählen („an experiment in storytelling“). Im Falle des Al-Gore-Videos konnten Beziehungen der produzierenden Werbeagentur zum Mineralölkonzern ExxonMobil und zum Automobilhersteller General Motors aufgezeigt werden. In beiden Fällen wurden Videos gezielt von Medienagenturen produziert, jedoch mit dem Anschein verbreitet, von Privatpersonen hergestellt und veröffentlicht worden zu sein.
YouTube Premium
„Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, über deren Verwendung wir uns mit der GEMA bisher nicht einigen konnten.“ „Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden.“ So haben Datenjournalisten von Opendatacity 2013 nach Auswertung der 1000 beliebtesten YouTube-Videos festgestellt, dass 62 % davon in Deutschland nicht verfügbar sind. Auf Grundlage von 0,375 Cent pro Abruf bei 1000 exemplarisch ausgewählten Titeln belief sich der Streitwert auf rund 1,6 Millionen Euro. Alternativ zum YouTube-Partnerprogramm gibt es für Inhaber eines YouTube-Kanals die Möglichkeit, einem sogenannten Multi-Channel-Network (MCN) beizutreten, also einem Netzwerk, bestehend aus einer großen Zahl von YouTube-Kanälen. Juni 2008 gab Google Deutschland bekannt, dass das Partnerprogramm nun auch in Frankreich und Deutschland verfügbar ist.
Anfang November 2008 wurden Musikstücke aus dem Weihnachtsalbum A Winter Symphony und Konzertmitschnitte der Symphony Tour von Sarah Brightman mit Bildern und Videos auf YouTube eingestellt. Einige Musikstücke von Warner-Künstlern wurden daraufhin von der Seite zurückgezogen. Ende Dezember 2008 forderte die Warner Music Group YouTube auf, alle illegal hochgeladenen Videos zu löschen. Über die Höhe der von YouTube an die GEMA pro Abruf entrichteten Beträge wurde Stillschweigen vereinbart. Das Landgericht München I urteilte, dass die Hinweistafeln eine „absolut verzerrte Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien zu Lasten der GEMA“ seien. Einen Tag zuvor entschied das Landgericht München in einem anderen Prozess, dass YouTube der GEMA für bestimmte bereits abgerufene Titel keinen Schadenersatz leisten muss.